BLICK vom Dachgeschoss der Humboldt-Box auf die Museumsinsel und den Berliner Dom:


Lucia Fischer, Berlin (Fortbildung Zeitgenössisches  aus Ateliers und Galerien in Berlin)

 

 

DENAG BERLIN Themen der Fortbildungen im Jahre 2017 – in alphabetischer Folge 

Letzte Bearbeitung: 23. Oktober 2017

 

DENAG Höhepunkte 2017 in Berlin und Potsdam

 

Das Fortbildungsprogramm der DENAG im Jahre 2017 enthält neben den bewährten Themen fachübergreifend folgende kulturhistorische Aspekte, verbunden mit Exkursionen nach Potsdam und anderen Orten Brandenburgs:

- DDR, Mauer, Café Sibylle

- Zeitgenössisches in Ateliers und Galerien

- Aktuelle Architekturdebatten in Berlin

- 200. Geburtstag Wilhelm von Humboldts

- 500 Jahre Reformation - war Martin Luther in Berlin?

- Kunstgeschichtliche Jubiläen - 150. Geburtstag Käthe Kollwitz und Emil Nolde,

- 85. Todestag des "Vaters der Nofretete" James Simon,

- 245. Geburtstag des Ägyptologen Heinrich von Minutoli,

 

 

Berlin für Französisch-Lehrer - Franzosen in Potsdam und Berlin

(Friedrich II. und die französischen Aufklärer  in Sanssouci, Gespräche mit Journalisten, Architekten, Künstlern - Präsident Macon und Deutschland - Besuch der Botschaft Frankreichs am Pariser Platz  
die französischen Streitkräfte und die französische Kultur in Wedding und Reinickendorf 1945 -1994) 

                 19, - 21. Oktober, 9. -11. November, 23. - 25. November, 7. - 9. Dezember 2017, 11. - 13. Januar 2018, 8. - 10. Februar, 15. - 17. >März, 5. - 7. April, 17. - 19. Mai, 7. - 9. Juni, 12. -14. Juli (Nationalfeiertag)

  

500 Jahre Reformation – war Martin Luther in Berlin?

26. – 28. Oktober, 2. – 4. November, 23. – 25. November, 28. – 30. Dezember 2017

 

 

250. Geburtstag des Wissenschaftlers und Politikers Wilhelm von Humboldt

 

              23. – 25. November, 28. – 30. Dezember 2017, 25. - 27. Januar 2018, 

 

 

85. Todestag des „Vaters der Nofretete“ James Simon und der 145. Geburtstag des Ägyptologen, General Heinrich von Minutoli - Ägyptologie in Berlin

26. – 28. Oktober, 23. – 25. November 2017

 

 

150. Geburtstag von Käthe Kollwitz

 2. – 4. November, 14. – 16. Dezember 2017

 

 

140. Geburtstag Georg Kolbe

 16. – 18. November, 7. - 9. Dezember 2017

 

 

THEMEN

 

Afrika – Politik, Wirtschaft, Geschichte

 

          26. -28. Oktober, 9. – 11. November 2017,

15. - 17. Februar 2018, 8. - 10. März 2018

 

Das Programm richtet sich an jene Lehrerinnen und Lehrer, die das Thema "Afrika" im Unterricht behandeln (Geschichte, Gemeinschaftskunde, Kunst, Musik, Geografie) oder die sich fachübergreifend für Fragen des Kolonialismus und Postkolonialismus, für Methoden der Präsentation ethnologischer Sammlungen, für die politischen Probleme der globalen wirtschaftli­chen Zusammenarbeit interessieren. Auf der Grundlage der guten Kontakte zu den relevanten Bundesministerien und Botschaften in Berlin können Gespräche mit Experten aus diesen Institutionen wie auch mit Publizisten und Journalisten aus Afrika angeboten werden.

 

 

Ägyptologie in Berlin: 85. Todestag des „Vaters der Nofretete“ James Simon und der 145. Geburtstag des Ägyptologen, General Heinrich von Minutoli

 

    26. – 28. Oktober, 23. – 25. November 2017

 

Programm-Schwerpunkte:

Die ägyptischen Sammlungen im Neuen Museum der Museusmsinsel

Grab von James Simon auf dem Jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee

Grab von Minutoli auf dem Alten Berliner Garnisonfriedhof

Gespräch über die Geschichte der Ägyptologie in Berlin

     Rundgang über die Museumsinsel und Gespräch über die Zunkunft des Humboldt-Forums am Lustgarten (ehemaliges Schloss)

 

 

Amerikaner in Berlin

 

 30. November – 2. Dezember 2017, 8. - 10. Februar 2018, 1. - 3. März 2018, 

 

Anlässlich des amerikanischen Nationalfeiertages (4. Juli) und anderer historischer Daten stehen Rundgänge in Berlin-Dahlem auf dem Programm: das Alliierten-Museum im ehemaligen Hauptquartier der US-Streitkräfte in Berlin (einschl. Filmprogramm) sowie der Bereich Indianer Nordamerikas im Ethnologischen Museum. Angefragt sind Gespräche mit Diplomaten in der USA-Botschaft, mit amerikanischen Künstlern und Wissenschaftlern in Galerien und jüdischen Institutionen.

 

Bedeutende Persönlichkeiten in Museen und auf Friedhöfen Berlins

 

             30. November – 2. Dezember 2017

 

Wie in anderen Orten mit bedeutenden kulturellen Traditionen gibt es auch in Berlin historische Friedhöfe, auf denen die Schicksale herausragender Künstler, Wissenschaftler, Politiker und Unternehmer nachvollzogen werden können. Dieses Programm bringt Lehrerinnen und Lehrern mit Interessen vor allem für Kultur- und Kunst­geschichte, Theater, Literatur, Architektur, Grabmalkunst, Stein- und Metallbildhauerkunst bekannte und zum großen Teil unbekannte Museumswohnungen und -Häuser von bedeutenden Berliner Persönlichkeiten nahe (Brecht/Weigel, Seghers, Georg Kolbe) wie auch Grabanlagen auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof und dem Hugenottenfriedhof in der Chausseestraße.

 

 BERLIN im Herbst 2017:

 

Berlin 1917 – im vierten Jahr des „großen Krieges“

 

16. – 18. November, 7. – 9. Dezember 2017

 

Berlin war Anfang 1917 geprägt von der Hoffnung auf Frieden, von sozialen Unruhen, Streiks, durch die Gründung der USPD und als Reaktion auf den Sturz des Zaren in Russland durch politische Massendemonstrationen gegen den Krieg und die autoritären Machtstrukturen des Kaiserreiches. Nach dem Kriegseintritt der USA forderten SPD, Liberale und das Zentrum von der militärischen Führung einen „Verständigungsfrieden“, Meutereien in der Flotte (unter Führung der Berliner Matrosen Reichpietsch und Köbis) signalisierten die Wende in der Haltung der einfachen Soldaten, die tiefe Spaltung der Nation im Weltkrieg – einerseits die Leitung der zentralisierten Kriegswirtschaft und des Propagandaapparates, konzentriert in der Hauptstadt,

andererseits das wachsende Bewusstsein der Sinnlosigkeit der riesigen Blutopfer, die Kriegsmüdigkeit, die sich in politischen Aktionen gegen die nationalistischen Durchhalteparolen richteten. Berlin war der Brennpunkt der tiefen Spaltungsprozesse im Bürgertum und in der Sozialdemokratie, widergespiegelt in Politik und Kultur.

 

 

 

BERLIN im Herbst 2017:   Das Jahr 1937 (Illusionen, Architektur, Terror)

Termine:  9. - 11. November, 30. November - 2. Dezember

Das Programm kann auf Wunsch in Italienisch, Englisch und Französisch durchgeführt werden. Schwerpunkte des Programms bilden die Originalbauten von Ministerien, Banken, militärischen und Verkehrseinrichtungen sowie anderen öffentlichen Anstalten der 30er Jahre, die auch heute noch genutzt werden. Rundgänge und Führungen bietet das Programm an zu den ehemaligen Stätten des Terrorregimes (Hinrichtungsstätte Plötzensee mit benachbarten konfessionellen Gedenkstätten, Haus der Wannseekonferenz, Gedenkstätte Gleis 17 des Bahnhofs Grunewald, Topographie des Terrors). Zum Programm gehören auch Rundgänge durch das ehemalige "Scheunenviertel", zu den Museen in der Rosenthaler Straße 39 (Stille Helden, Anne Frank, Blindenwerkstatt Otto Weidt), zur Erinnerungsstätte an die Transporte jüdischer Kinder nach Großbritannien 1938/39. Erinnert wird auch an die Breite und Vielfalt des Widerstands gegen das NS-Regime in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (ehemals Bendlerblock). Berliner Architekten wie Ernst Sagebiel, Werner March, Albert Speer, Karl Reichle stellten ihr Können in den Dienst des faschistischen Terror-Regimes. Die Relikte ihres Wirkens finden sich heute in allen Bezirken der Stadt. In Stadtrundgängen und an Modellen werden anhand einiger noch bestehenden Bauten die Gestaltungsprinzipen und die Lebensläufe der Architekten und Stadtplaner vorgestellt. Schwerpunkte der Besichtigungen sind das Flughafengebäude Tempelhof, Görings Luftfahrtministerium, Goebbels' Propagandaministerium, das Gebäude der Reichsbank wie auch Wohnbauten im Prenzlauer Berg.

 

Berlin für Englisch-Lehrer (Amerikaner in Berlin)

 

   30. November – 2. Dezember 2017, 8. - 10. Februar 2018, 1. - 3. März 2018

 

Das Programm wird vollständig in englischer Sprache durchgeführt.

Für landeskundlich Interessierte werden angeboten Besuche u.a. im Alliiertenmuseum Dahlem, im Kennedy-Museum in der Auguststraße,  ein Rundgang über den britischen Soldatenfriedhof an der Heerstraße, Gespräche in den Botschaften Kanadas, Südafrikas. Dieses Programm soll Englischlehrerinnen und -Lehrern die Möglichkeit geben, durch Besuche und Gespräche in weiteren englischsprachigen Institutionen Anregungen für den Unterricht und für Klassen- und Gruppenfahrten zu erhalten. Gleichzeitig werden Einrichtungen, die sich mit historischen Ereignissen in Berlin beschäftigen, durch Muttersprachler vorgestellt. Die Veranstaltung bietet auch ein Programm "Englisch in der Grundschule" an, in dem u. a.  ein Workshop "Singen im Englischunterricht" mit der neuseeländischen Sängerin Hattie  St. John durchgeführt wird und das auch einen Besuch der Abteilung "Indianer Nordamerikas" des Ethnologischen Museums Berlin-Dahlem vorsieht.  An-geboten wird auch ein Workshop mit einer englischen Referentin  "Landesspezifische Spiele als Unterrichtselement". 

 

 

Berlin für Französisch-Lehrer (Franzosen in Berlin)

 

                12. – 14. Oktober, 9. – 11. November, 7. – 9. Dezember 2017        

 

Dieses Programm soll Französischlehrern die Möglichkeit geben, durch Besuche und Gesprä­che mit Repräsentanten französischsprachi­ger Einrichtungen in Berlin Anregungen für den Unter­richt zu erhalten. Schwerpunkt des Programms ist das Zusammen­treffen mit Personen verschiedener Länder und die Möglich­keit zum Gespräch mit ihnen. Ergänzt wird das Pro­gramm durch aktuelle Informationen zu Berlin als Bundeshauptstadt und zur Kulturge­schichte Berlins. 

 

 

Berlin für Russisch-Lehrer

 23. -25. November 2017

 

Schwerpunkte dieser Veranstaltungen und Exkursionen sind die Berliner Orte der Begegnungen und Tätigkeiten von Russen und russischsprechenden Personen in Geschichte und Gegenwart. Besucht werden u.a. die Berlini­sche Galerie, die Stadtmodelle in der Senatsverwaltung für Stadtentwick­lung, das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst, vorgesehen sind u.a. Gespräche in den Botschaften Russlands und Belorusslands. 

 

 

 BERLIN im Herbst 2017:  Das Jahr 1947

 Die geteilte Stadt Berlin - ein Brennpunkt des Kalten Krieges – Deutsch-Russisches Museum Karlshost, Checkpoint Charlie, Mauer-Gedenkstätte Bernauer Straße, Alliiertenmuseum Dahlem - Berliner Schloss als Ausstellungsstätte nach 1945 - Café Sybille mit Ausstellung zu Stalinallee und 17. Juni -  vor Ort insbesondere für Schülergruppen lebendige „Geschichte zum Anfassen“ zu präsentieren und Lehrer für derartige Reisen vorzubereiten - Schloss Cecilienhof - Ort der Potsdamer Konferenz 1945

 

16. -18. November, 14. - 16. Dezember 2017

 

Berlin im Kalten Krieg

 

Die geteilte Stadt Berlin war Jahrzehnte ein Brennpunkt des Kalten Krieges – Deutsch-Russisches Museum Karlshost, Checkpoint Charlie, Mauer-Gedenkstätte Bernauer Straße, Alliiertenmuseum Dahlem, Café Sybille mit Ausstellung zu Stalinallee und 17. Juni verdeutlichen die wechselvolle Geschichte der deutschen Hauptstadt zwischen Kapitulation 1945 und Fall der Mauer 1989. Das Programm versucht vor Ort insbesondere für Schülergruppen lebendige „Geschichte zum Anfassen“ zu präsentieren und Lehrer für derartige Reisen vorzubereiten.

 

 16. -18. November, 14. - 16. Dezember 2017

 

 

Berliner Architektur in Ost und West zwischen 1949 und 1989

 

 2. – 4. November 2017

 

Die geteilte Stadt hat eine in Deutschland einzigartige Vielfalt architektonischer Handschriften hervorgebracht. Stalinallee und Hansaviertel stehen für konträr konzipierte Bauensembles der frühen Periode, Alexanderplatz und City West für die Zeit der Mauer, Museumsinsel und Kulturforum für das verdoppelte kulturelle Berlin.

Die komplexen Stadterneuerungsprogramme nach 1962 um Ackerstraße/Brunnenstraße: Kontroverse Wege zur Rettung der nach dem Krieg verbliebenen Altbausubstanz.

 

 

Biedermeier oder Vormärz – Literatursalons am Gendarmenmarkt

 

  12. – 14. Oktober, 9. – 11. November, 14. -16. Dezember 2017

 

Programm-Schwerpunkte:

Mendelssohn-Remise in der Jägerstraße

Die Schriftsteller Friedrich de la Motte Fouqué, Julius von Voß, Heinrich Heine

E.T.A. Hoffmann und das Königliche Schauspielhaus

Die historischen Friedhöfe an der Chausseestraße

 

 

Bildende Kunst und neue Architektur in Berlin

 

  12. – 14. Oktober, 2. -4. November, 7. – 9. Dezember 2017

 

Das Programm kann auf Wunsch in Italienisch, Englisch und Französisch durchgeführt werden

 

Schwerpunkte dieser Veranstaltungen und Exkursionen sind die Gebäude und Ensembles des Berliner Stadtbildes in Geschichte und Gegenwart sowie die Tendenzen der Sammlungen moderner Kunst in privaten und kommunalen Galerien. Besucht werden u.a. die Berlinische Galerie, das Humboldt-Forum und die Galerie der Schering AG Unter den Linden, die Sammlung von Daimler-Benz im Haus Huth am Potsdamer Platz, die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Bethanien (Kreuzberg), die Stadtmodelle in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

 Angefragt sind ein Gespräch mit dem Architekturhistoriker Dr. Bruno Flierl (Mindestzahl der Teilnehmer 12) zur Stadtentwicklung Berlins nach 1990 sowie Gespräche mit Künstlerinnen vom Prenzlauer Berg.

 

 

Bildende Kunst in Berliner Galerien

 

19. – 21. Oktober 2017

 

Dieses Programm ist vor allem für Lehrerinnen und Lehrer in den Kunstfächern aber auch fachübergreifend im kulturellen Bereich gedacht. Wir bieten schwerpunktmäßig private und kommunale Galerien zum Besuch an, in denen moderne Malerei und Grafik, Installationen, Skulpturen und Performances präsentiert werden. Einige der Galerien und Sammlungen stehen deshalb auf dem Besuchsprogramm, weil sich deren Besitzer oder Kuratoren dem Prozess des Zusammenwachsens der Kunstszenen des ehemaligen Ost - und Westberlin verpflichtet fühlen.

 

 

Biologie- und Medizingeschichte in Berlin

 

  9. – 11. November 2017

 

In Berlin wurden seit dem 18. Jahrhundert wichtige Kapitel der biologischen und medizinischen Forschung geschrieben. Mit dem Besuch bei wichtigen Einrichtungen, Gesprächen mit Experten sowie Besuchen an historischen Plätzen werden Anregungen für den Unterricht sowie für Gruppen- und Klassenfahrten vermittelt. Höhepunkte des Programms sind Rundgänge durch das Medizinhistorische Museum der Charité, das Robert-Koch-Museum, das Naturkundemuseum und Gespräche in der Ausstellung des Otto Bock Science Centers.

 

 

Café Jenseits - Friedrichshain-Kreuzberg

 

 22. – 24. November 2017

 

Michael Kohlhaas‘ Richtstätte, Bethanien, Stalinallee, Thomaskirche, Alfred Döblin, Moscheen, Friedhof der Märzgefallenen, Oranienstraße – einige Schlagworte zum Doppelbezirk Friedrichshain und Kreuzberg, dessen Bewohner beiderseits der Spree die Einheit Berlins repräsentieren. Die Programmangebote sind für Lehrerinnen und Lehrer gedacht, die sich für Kulturgeschichte, aktuelle sozialpolitische und künstlerische Fragen interessieren sowie in den Straßen, Galerien und Gaststätten das multikulturelle Berlin studieren möchten.

 

 

Das Berliner Schloss – Traum oder Kopie

 

 30. November – 2. Dezember 2017

 

Was entsteht gegenwärtig in der Mitte Berlins? Ein neues Museum, in dem ein Teil der ethnologischen Sammlungen aus Dahlem präsentiert werden soll? Die Wiederherstellung des ehemaligen Barockschlosses, abgelehnt von bedeutenden Architekten des In-und Auslandes als billige, unschöpferische Kopie? An Modellen und durch Gespräche mit Architekturkritikern bieten wir Lehrerinnen und Lehrern fachübergreifend Diskussionsstoff an - auch vielfältige Ansätze für Reisen von Klassen und Gruppen nach Berlin.

 

 

Die DDR – Spuren in Berlin heute

 

     11. - 13. Januar 2018, 1. - 3. Februar, 15. - 17. März, 3. - 5. Mai 2018

 

Das Programm kann auf Wunsch in Italienisch, Englisch und Französisch durchgeführt werden

 

25 Jahre nach dem Ende der DDR finden sich in der Bundeshauptstadt zahlreiche Spuren des kulturellen, politischen, soziologischen, wirtschaftlichen Erbes im Osten Berlins und in den östlichen Bundeslän­dern. Das Programm bietet u.a. Gespräche mit Zeitzeugen der oppositionellen Bewegungen und der DDR-Regierungen 1989/90, mit Journalisten, Kommunalpolitikern und Schriftstellern. Besucht werden repräsentativen Bauensembles wie z.B. die Stalinallee, Denkmäler der bildenden Kunst, der Dorotheenstädtische Friedhof mit den Gräbern bedeutender Politiker und Künstler der DDR. Zum Programm gehört auch der Besuch des Museums im Gebäude des Ministeriums für Staatssicherheit oder des MfS-Untersuchungsgefängnis­ses in Berlin-Hohenschönhausen.

 

 

Die Vielfalt Berliner Bauten vom Reißbrett französischer, holländischer und jüdischer Architekten

 

 30. November – 2. Dezember 2017

 

Bekannte Stadtplaner, Architekten, Baumeister Berlins kamen über Jahrhunderte aus dem Ausland und den deutschen Residenzen außerhalb Kurbrandenburgs und Preußens. Bedeutende Bauten wie auch die Anlage des Berliner Stadtkerns zeugen heute noch vom Wirken dieser Persönlichkeiten. Das Programm bietet Rundgänge vor allem in der „Friedrichstadt“, der „Dorotheenstadt“ und auf dem „Friedrichswerder“ an, macht mit den Namen solcher Personen wie Memhard, Smidts, Gontard, Boumann, de Chieze, Gilly, de Bodt bekannt. Den Teilnehmern dieses Programms wird das Schicksal jüdischer Architekten vorgestellt anhand heute noch vorhandener Berliner Bauwerke (u.a. Erich Mendelsohn, Alfred Messel, Oskar Kaufmann, Friedrich Hitzig)

 

 

Drei Revolutionen in Berlin

2. – 4. November, 14. – 16. Dezember 2017

 

Die revolutionären Veränderungen 1848/49, 1918/19 und 1989/90 haben in der deutschen Hauptstadt sichtbare Spuren hinterlassen, die den Teilnehmern des Programms durch erfahrene Historiker, Kulturwissenschaftler und Publizisten nahegebracht werden. Besucht werden u.a. der Friedhof der Märzgefallenen im Friedrichshain, der Friedhof der Sozialisten in Friedrichsfelde, das Reichstagsgebäude, die Ausstellung zur Geschichte der Revolutionen und des Parlamentaris­mus in Deutschland am Gendarmenmarkt, die Redaktion des „Neuen Deutschland“, Standorte von Barrikaden im März 1848, das Café Sibylle mit der Ausstellung zur Geschichte der Volksbewegung am 17. Juni 1953 in der ehemaligen Stalinallee sowie Kirchen und andere historische Orte der Auseinandersetzungen zwischen Opposition und Staatsmacht im Herbst 1989.

Bei einer Mindestzahl von 12 Teilnehmern bieten wir Gespräche mit Vertretern der politischen Parteien und Bewegungen von 1989/90 an.

 

 

Garnisonstadt Berlin – Kultur und Militär in Brandenburg-Preußen 1655 bis 1945

 

 19. – 21. Oktober, 23. – 25. November 2017

 

Auch die brandenburgisch-preußischen Offiziere der Garnison Berlin prägten neben den Wissenschaftlern, Beamten und Künstlern für Jahrhunderte die Kulturlandschaft der Residenz. Sie lieferten wertvolle Beiträge u.a. für die Entwicklung der preußischen Akademie der Wissenschaften, der deutschen Literaturgeschichte, der Berliner Theater, der Architektur und des Stadtbildes. Unser Programm stellt bedeutende Persönlichkeiten aus diesem Umfeld (Heinrich von Kleist, Friedrich de la Motte Fouqué, Heinrich von Minutoli), interessante Bauten und historische Orte vor, die die Spannungen im Verhältnis von Militär und Kultur lebendig werden lassen.

 

 

Geowissenschaften in Potsdam und Berlin

 

 19. – 21. Oktober, 23. – 25. November 2017

 

Das Programm wird angeboten für Lehrerinnen und Lehrer naturwissenschaftli-cher Fächer, vor allem Geographie, Physik und Chemie. Vorgestellt werden geo-wissenschaftliche Einrichtungen in Potsdam (Helmholtz- Zentrum – Deutsches GeoForschungsZentrum) im Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Potsdamer Telegrafenberg, das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung wie auch der Einsteinturm und die Wetter-und Klimaforschung. Teil des Programms sind auch Gespräche mit Wissenschaftlern dieser Institutionen. Schwerpunkt der Rundgänge in Berlin: Alexander von Humboldt und die Erforschung seines Nachlasses an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

 

 

Geschichte der Naturwissenschaften und Umweltbewusstsein heute

 19. – 21. Oktober, 7. – 9. Dezember 2017

 

Berlin war vom 19. bis Mitte des 20. Jahrhundert eines der internationalen Zentren der naturwissenschaftlichen Forschung; in den Museen und Hochschulen finden sich bedeutende Sammlungsergebnisse von Forschungsreisenden und wissenschaftlichen Expeditionen. Dieses Programm will einige dieser Ergebnisse und Einrichtungen vor allem jenen Lehrerinnen und Lehrern vorstellen, die naturwissenschaftliche Fächer unterrichten, aber sich auch fachübergreifend mit den Anwendungen der Wissenschaften in der modernen Technik beschäftigen, insbesondere im Umweltbereich, in Medizin und Sport.

 

Global Players – CHINA - die Neue Seidenstraße

 

  26. – 28. Oktober 2017

 

Das Seminar ist gedacht für Lehrer der Fächer Geographie, Politik und Sozialkunde, Naturwissenschaften und Technik sowie für fachübergreifend politisch und wirtschaftlich Interessierte. Es werden Einrichtungen in Berlin besucht, die für die beschleunigte Entwicklung wirtschaftlicher, kultureller, wissenschaftlicher Zusammenarbeit im eurasischen Raum von China bis Deutschland Entscheidungen tragen – Wirtschaftsverbände, Botschaften und Kulturzentren der beteiligten Staaten, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen.

 

 

Heinrich von Kleist in Berlin und Brandenburg

 

 12. – 14. Oktober 2017, 23. – 25. November 2017 (Todestag)

 

Exkursion anlässlich seines Geburtstages - Literaturgeschichte, Biographisches, Schicksale in Berlin, Frankfurt/Oder und Potsdam. Wir möchten Lehrern verschiedener Fachrichtungen die Möglichkeit bieten, sich vor Ort mit Leben und Wirken des Schriftstellers Heinrich von Kleist vertraut zu machen. Darüber hinaus werden die Arbeits- und Wohnorte und die Gräber berühmter Schriftsteller besucht. Außerdem können Sie Informationen zu Fahrten mit Schulklassen oder Leistungskursen sammeln.

 

 

IGA 2017  - Historische Parks, Friedhöfe und Gärten in Berlin und Potsdam

 

 12. – 14. Oktober 2017 (Abschluss IGA)

 

Die Vorliebe der preußischen Könige für Gartenbau und Gartenkunst spiegelt sich trotz aller Kriegszerstörungen und Urbanisierungstendenzen auch heute noch im Stadtbild Berlins und Potsdams. Unser Fortbildungsprogramm ist für Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Biologie, Geschichte und Geographie sowie fachübergreifend an kulturell und ökologisch Interessierte gedacht. Aus der Vielfalt der Grünanlagen werden öffentliche Parks, Gärten und historische Friedhöfe (Tiergarten, Anlage Luisenstädtischer Kanal, Glienicke, Schlosspark Charlottenburg, Alter Berliner Garnisonfriedhof u.a.) ausgewählt, die das Wirken bekannter preußischer Architekten wie Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Peter Joseph Lenné, Gustav Meyer vorstellen. In Abhängigkeit vom Zeitplan sind Gespräche mit Berliner Gartenarchitekten der Gegenwart vorgesehen.

 

 

Humboldt, Alexander und Wilhelm (anlässlich dessen 250. Geburtstags)

 

 19. – 21. Oktober, 23. – 25. November, 28. – 30. Dezember 2017

 

Unterschiedlicher konnten die Charaktere und Lebensläufe der Brüder Humboldt nicht sein – abzulesen an historischen Orten in Berlin: Schloss Tegel, Universität, Singakademie, Humboldt-Forum am Lustgarten, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften.

Das Programm bietet Gespräche mit Wissenschaftlern zur Rolle der Brüder Humboldt im geistigen Leben der Residenz Berlin, zur Verbindung mit dem preußischen Königshof und zum Stand der biographischen Forschungen an der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften.

 

 

Jüdisches Leben in Berlin

 

 26. – 28. Oktober, 9. – 11. November 2017

 

Berlin war im 19. Jahrhundert und bis 1933 eines der Zentren des geistigen Lebens der europäischen Juden. Das Programm führt interessierte Lehrerinnen und Lehrer auf den Spuren dieser bedeutenden Epoche der Kulturgeschichte Berlins und macht sie vertraut mit den aktuellen Entwicklungen der jüdischen Gemeinden Ber­lins. Vorgesehen sind Besuche im Jüdischen Museum, in den Museen in der Rosenthaler Straße 39 und im Centrum Judaicum, eine Führung auf dem Jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee sowie ein Rundgang im sog. "Scheunenviertel". Angeboten werden die Teilnahme am Sabbat-Gottesdienst einer orthodoxen jüdischen Gemeinde mit der Möglichkeit von Gesprächen mit Gemeindemitgliedern sowie eines Zeitzeugengesprächs über die aktuellen Tendenzen der Integration jüdischer Bürger in Berlin.

 

 

Kunst und Literatur im Schatten des Krieges 1914-1918

 

 7. – 9. Dezember 2017

 

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde von großen Teilen der deutschen Künstler und Literaten als Ausweg aus einer tiefen geistigen Krise begrüßt. Dem chauvinistischen Taumel folgte die Ernüchterung. Sichtbar wurden die Widersprüche und die persönlichen Wandlungen oder auch die festen Standpunkte: Käthe Kollwitz, Herwarth Walden, Wieland Herzfelde und John Heartfield, Kurt Tucholsky. Das Programm bietet Rundgänge durch Kunstgalerien, Theater, Museen an, die einen Eindruck der damaligen kulturpolitischen Tendenzen vermitteln.

 

 

LEIBNIZ und der Hof zu Berlin

 

  7. – 9. Dezember 2017

 

Schriftstellerlesung – Renate Feyl „Aussicht auf bleibende Helle. Die Königin und der Philosoph“,

Besichtigung der Wohnräume der Königin Sophie Charlotte im Schloss Charlot-tenburg

Besuch der Humboldt-Box am Lustgarten, Gespräche zur Zukunft des Humboldt-Forums

Sarkophage im Berliner Dom König Friedrich I und Königin Sophie Charlotte (Schlüter)

 

 

Literatur und Theater - Literatur- und Theatersommer in Berlin, Potsdam und Frankfurt/Oder

 

 Termine der regulären Fortbildungen: 

7. – 9. Dezember 2017, 28. – 30. Dezember 2017

 

Ein Programm für Lehrer der Fachrichtung Deutsch, aber auch für Lehrer, die sich für die Kultur und Geschichte der Literatur und Presse in Berlin interessieren. Berlin: ein wichtiger Schauplatz der deutschen Literatur und des Theaters, sowohl in der Vergangenheit und in den zwei Pfaden der neueren deutschen Geschichte als auch in der heutigen Hauptstadt. Hier können Sie die Arbeits- und Wohnorte, sogar die Grabstellen Schriftsteller vergangener Zeiten besuchen und beschauen. Sie bekommen einen Einblick in die lebendige Literatur- und Theaterszene und Pressekultur der Gegenwart, und darüber hinaus können Sie hier Informationen zu möglichen Besuchen mit Schulklassen sammeln.

Highlights:
Die Museumswohnungen von
Anna Seghers, Bertolt Brecht/Helene Weigel, Gerhart Hauptmann
Historische Friedhöfe in Berlins Mitte 
Rundgänge in Berlin, Potsdam, Frankfurt/Oder
Biographien von Anna Seghers, Bertolt Brecht, Helene Weigel, Jakob van Hoddis, Friedrich de la Motte Fouqué, Adolphine von dem Knesebeck, Heinrich von Kleist, Gotthold Ephraim Lessing, Theodor Fontane, Gerhart Hauptmann
Theateraufführungen 
Gespräche mit Journalisten, Literaturhistorikern, Museumsmitarbeitern

 

 

Das Programm kann auf Wunsch in Italienisch, Englisch und Französisch durchgeführt werden.

 

 

 

 

 

 

Medienlandschaft Berlin

 

 24. – 26. August, 7. – 9. September, 19. – 21. Oktober, 16. 18. November 2017

 

Rudolf Mosse, Leopold Ullstein, Theodor Wolff, Axel Springer, Alfred Hugenberg, die Zaren des Medienstandorts Berlin, verkörperten die Allianz von Politik und Medien, die auch in der Gegenwart, nach der Rückkehr der Bundesbehörden, Entscheidungen in Berlin prägt. Im Programm werden Rundgänge und Gespräche an den historischen Plätzen und heutigen Standorten angeboten, die Einblicke in das Wirken der modernen Medien erlauben, damit sich auch als Ansatz für thematische Klassen- und Gruppenfahrten empfehlen.

 

 

Multikulturelles Leben in Berlin

2. – 4. November 2017

 

Das Programm ist fachübergreifend an Lehrerinnen und Lehrer gerichtet, die sich für die Debatte um die gesellschaftspolitischen Folgen und Strategien der Migration in Deutschland und Berlin interessieren. Angeboten werden Gespräche mit Politikern, Sozialwissenschaftlern, Vertretern von Religionsgemeinschaften und Organisationen ethnischer Gruppen in Berlin. Vorgesehen sind Rundgänge in Kreuzberg und Besuche einer Moschee, des Kreuzbergmuseums, des Hugenottenmuseums und der französischen Kirche am Gendarmenmarkt, einer Ausstellung der Mendelssohn-Gesellschaft sowie bei Interesse auch der Besuch des Sabbat-Gottesdienstes einer jüdisch-orthodoxen Gemeinde.

 

 

Museumsinsel und das Erbe Alexander von Humboldts

 

 19. – 21. Oktober, 23. – 25. November, 28. – 30. Dezember 2017

 

Interessierten Lehrerinnen und Lehrern wird in diesem Programm fachübergreifend die Möglichkeit geboten, an historisch und aktuell bedeutenden Orten des Zentrums der Stadt Berlin sich mit der Thematik Architekturgeschichte, Karl Friedrich Schinkel und seine Nachfolger und der Entwicklung der Sammlungen in den Berliner Museen auseinanderzusetzen. Dabei wird bei einem Besuch der sog. Humboldtbox die Debatte um die Rekonstruktion des Berliner Schlosses, seiner Integration in die Berliner Museumslandschaft des Stadtzentrums sowie um die Biographie des Naturforschers und Politikers Alexander von Humboldt angeregt - möglicherweise auch als Beitrag zur inhaltlichen Gestaltung von Klassen- und Gruppenfahrten.

 

 

 Neues in der Berliner Museumslandschaft

 

 19. - 21. Oktober, 9. - 11. und 23. - 25. November,

28. - 30. Dezember 2017

 

Vorgestellt werden neue Bauten, Planungen und Sammlungen seit 2009 auf der Museumsinsel und in Dahlem wie auch aktuelle Projekte außerhalb der „großen“ Publikumszentren. Im Mittelpunkt steht ein geführter Rundgang durch die ägyptischen Sammlungen und die Schliemann-Erwerbungen im Troja-Saal des Neuen Museums. Der Besuch der „Humboldt-Box“ am Neubau des Berliner Schlosses und die Gespräche mit Experten vermitteln interessante Einblicke in die Planungen zu den künftigen ethnologischen Ausstellungen im Schloss-Neubau („Humboldt-Forum“).

 

 

Neuinszenierungen in Berliner Theatern

 

 7. – 9. Dezember 2017, 28. – 30. Dezember 2017

 

Das Programm ist für Deutschlehrer und -Lehrerinnen im Ruhestand gedacht, die sich für neue Tendenzen in der Literatur, in den Inszenierungen bedeutender Berliner Theater interessieren - dabei wird in Abhängigkeit vom Spielplan die Aufführung in einer der folgenden Theatern angeboten: Berliner Ensemble, Deutsches Theater, Gorki-Theater, Volksbühne. Vorgesehen sind auch Gespräche mit Theatermitarbeitern, Journalisten oder anderen Persönlichkeiten der Berliner Kulturszene.

Der detaillierte Ablaufplan des Kurses wird erarbeitet, sobald die Spielpläne der Berliner Theater veröffentlicht sind.

 

 

Orte preußisch-deutscher Geschichte im heutigen Berlin

 

 2. - 4. November 2017

 

Durch Rundgänge und Vorträge werden Orte in Berlin vorgestellt, an denen zwischen 1700 und 1918 historische Entscheidungen getroffen wurden und die an historische Ereignisse oder an das Wirken bedeutender Persönlichkeiten erinnern. Wir besuchen unter anderem folgende Orte: Zeughaus (Deutsches Historisches Museum), Berliner Dom, (Hohenzollerngruft), Wilhelmstraße und Zietenplatz (ehemaliges Regierungsviertel), Gendarmenmarkt, Reichstag, Siegessäule, Inva-lidenfriedhof und Alter Berliner Garnisonfriedhof.

  

 

500 Jahre Reformation – war Martin Luther in Berlin?

 

 26. – 28. Oktober, 2. – 4. November, 23. – 25. November, 28. – 30. Dezember 2017

 

Im Zentrum der Fortbildung  – das neue Luther-Denkmal an der Marienkirche; Gespräche in der Thomas-und Sophiengemeinde; die Rolle der Garnisonprediger in der brandenburgisch-preußischen Militärseelsorge seit dem 17. Jahrhundert; Lutherische Kirchen im bürgerlichen Berlin und der reformierte Hof Brandenburg-Preußens; Luther gegen Calvin in Berlin

 

 

Religion und Gesellschaft

 

   26. – 28. Oktober, 23. – 25. November, 7. - 10. und 28. – 30. Dezember 2017

 

Interessierten Lehrerinnen und Lehrern wird die Möglichkeit geboten, an historisch und aktuell bedeutenden Orten der Stadt Berlin sich mit der Thematik Religion und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Durch den Kontakt mit Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften kann man deren Position zu gesellschaftlich relevanten Fragestellun­gen kennenlernen. das Programm richtet sich an Lehrer*innen der Fachrichtungen Religion, Gesellschaftskunde und Geschichte, ist aber auch für Lehrer anderer Fächer geeignet. Das Programm bietet interessante Ansatzpunkte für Klassen- und Gruppenfahrten. Schwerpunkte des Programms sind Teilnahmen an Gottesdiensten (katholisch, evangelisch, jüdisch-orthodox), Besuch von Moscheen, historischen Museen, konfessionellen Friedhöfen, Gedenkstätten für Opfer des NS-Regimes, Gespräche mit Zeitzeugen der Ereignisse 1989/90.

 

 

Ringen um Demokratie in Berlin - Erinnerung an das Wartburgfest 1817

 

            16. - 18. November 2017, 7. - 9. Dezember 2017, 1. - 3. Februar 2018, 8. - 10. März 2018

 

Im Oktober jährt sich zum 200. Mal das Wartburgfest von 1817, das als erste bedeutende Manifestation der deutschen  Studenten und Intellektuellen gegen die reaktionäre Politik der Fürsten, angeführt von den Höfen Berlins und Wiens, ein Zeichen für die Schaffung demokratischer verfassungsmäßiger Verhältnisse setzte.

Die DENAG bietet Lehrerinnen und Lehrern durch Rundgänge zu den historischen Standorten der Demokratiebewegung in Berlin, durch Gespräche mit Historikern, Journalisten, Künstlern, durch Besuche von Museen und Gedenkstätten Möglichkeiten des Studiums des "Vormärz" in Berlin und Potsdam wie auch der politischen Entwicklungen der Jahre 1448, 1848, 1918 und 1989. Die Atmosphäre der ehemals geteilten Stadt, die Psychologie des Aufbruchs nach 1989 schafft für Lehrerinnen und Lehrer auch interessante Möglichkeiten des tieferen Verständnisses historischer Zusammenhänge und damit der besseren Vermittlung in der pädogogischen Praxis. 

 

Kernpunkte  der Fortbildungen:

Gespräche mit bildenden Künstlern, Journalisten, Kommunalpolitikern, Musikern über ihre Erfahrungen im Ringen um Demokratie

Rundgang – von der Spandauer Vorstadt zum Alexanderplatz - Humboldt-Box am Lustgarten

Ehrenfriedhof Friedrichsfelde/Dorotheenstädtischer Friedhof an der Chausseestraße

Biesdorf – Schloss, Park und Kunstausstellung - Demokratie im kommunalen Bereich

 

 

 

 

Sonderzug nach Pankow

 14. – 16. Dezember 2017

 

Pankow im Berliner Norden, ist mit über 380 000 Bewohnern der bevölkerungsreichste Stadtbezirk der Hauptstadt, eine Großstadt für sich. Schloss Niederschönhausen und das abgesperrte Wohngebiet hoher SED-Funktionäre und Regierungsvertreter, das sogenannte „Städtchen“, waren zu DDR-Zeiten Symbole für die Machtzentrale der sozialistischen Metropole. Wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich ist Pankow heute ein aufstrebendes, lebendiges, offenes Stück des neuen Berlin. Unsere Programm stellt fachübergreifend Lehrerin­nen und Lehrern Geschichte und Gegenwart Pankows in Gesprächen mit Zeitzeugen, Künstlern und Kommunalpolitikern, Rundgängen, Besuchen in Kirchen und Galerien vor, bietet damit auch Ansätze für Gruppen- und Klassenfahrten.

 

 

Spuren der NS-Bauten im heutigen Berlin

 

                        9. – 11. November, 30. November – 2. Dezember 2017

 

Berliner Architekten wie Ernst Sagebiel, Werner March, Albert Speer, Karl Reichle stellten ihr Können in den Dienst des faschistischen Terror-Regimes. Die Relikte ihres Wirkens finden sich heute in allen Bezirken der Stadt. In Stadtrundgängen und an Modellen werden anhand einiger noch bestehenden Bauten die Gestaltungsprinzipen und die Lebensläufe der Architekten und Stadtplaner vorgestellt. Schwerpunkte der Besichtigungen sind das Flughafengebäude Tempelhof, Görings Luftfahrtministerium, Goebbels' Propagandaministerium, das Gebäude der Reichsbank wie auch Wohnbauten im Prenzlauer Berg.

 

 

Spuren des NS-Regimes

 

9. – 11. November, 30. November – 2. Dezember 2017

 

Das Programm kann auf Wunsch in Italienisch, Englisch und Französisch durchgeführt werden. Schwerpunkte des Programms bilden die Originalbauten von Ministerien, Banken, militärischen und Verkehrseinrichtungen sowie anderen öffentlichen Anstalten der 30er Jahre, die auch heute noch genutzt werden. Rundgänge und Führungen bietet das Programm an zu den ehemaligen Stätten des Terrorregimes (Hinrichtungsstätte Plötzensee mit benachbarten konfessionellen Gedenkstätten, Haus der Wannseekonferenz, Gedenkstätte Gleis 17 des Bahnhofs Grunewald, Topographie des Terrors). Zum Programm gehören auch Rundgänge durch das ehemalige "Scheunenviertel", zu den Museen in der Rosenthaler Straße 39 (Stille Helden, Anne Frank, Blindenwerkstatt Otto Weidt), zur Erinnerungsstätte an die Transporte jüdischer Kinder nach Großbritannien 1938/39. Erinnert wird auch an die Breite und Vielfalt des Widerstands gegen das NS-Regime in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (ehemals Bendlerblock).

 

 

Stadterneuerung in Berlin seit 1990

 

 27. – 29. Juli 2017

 

Berlin hatte nach dem II. Weltkrieg seine gesamtdeutsche Hauptstadtfunktion verloren, durch Kriegsschäden und Demontage erhebliche industrielle Verluste erlitten, hatte durch die Spaltung spürbare Defizite bei der Infrastruktur-Entwicklung zu erleiden. Seit dem Mauerfall erlebt die Stadt einen beispiellosen Erneuerungsprozess in Wirtschaft, Kultur, Architektur und anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Wir bieten mit diesem Programm interessierten Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, an Modellen, durch Stadtrundgänge, in Gesprächen mit kulturpolitischen Persönlichkeiten und durch Besuche von Zentren der Stadtentwicklung wie Potsdamer Platz, Regierungsviertel, Botschaftsviertel am Tiergarten die aktuellen Tendenzen der letzten Jahrzehnte zu beobachten.

 

 

100 Jahre UFA  - UFA und DEFA in Berlin und Babelsberg

 

  26. – 28. Oktober 2017

 

Das Programm richtet sich an Lehrer, die im Unterricht sowohl das Thema Film als auch seine Einbindung in das jeweilige historische und gesellschaftliche Umfeld behandeln (Fächer Kunst, Geschichte, Politik). Die Gründung der UFA im Ersten Weltkrieg und deren Instrumentalisierung durch nationalkonservative Kräfte zu Beginn der deutschen Filmproduktion ist einer der Schwerpunkte dieses Seminars wie auch der Film in den politischen Auseinandersetzungen in der Weimarer Republik und die Rolle des Films als wirksames Mittel des Propagandaapparates des NS-Regimes. Durch Besuche und Gespräche in Berliner und Potsdamer Einrichtungen, die Einblicke in Entwicklung, Probleme und Wirkungen des DEFA-Films nach 1945 erlauben, wird die politische Rolle des Films in der DDR beleuchtet. Angeboten werden Besuche im Filmpark Babelsberg und dem Filmmuseum Potsdam

 

 

Weimarer Republik – das politische und kulturelle Berlin

 

 17. – 19. August, 5. – 7. Oktober 2017

 

Dieses Programm ist für Lehrerinnen und Lehrer gedacht, die sich fachspezifisch oder fachübergreifend mit den politischen, kulturellen, literarischen oder geistig-moralischen Entwicklungen im Berlin der Weimarer Republik beschäftigen. Angeboten werden verschiedene Rundgänge im Stadtzentrum zu den Schauplätzen der scharfen politischen Auseinandersetzungen (z.B. Rosa-Luxemburg-Platz), zu historischen Friedhöfen (Friedhof der Sozialisten, Dorotheenstädtischer Friedhof), Theatern, historischen Kinos, zu den ehemaligen Ministerien der Reiches in der Wilhelmstraße sowie die Besichtigung des relevanten Abschnittes in der Ausstellung zur Geschichte der Demokratie und des Parlamentarismus am Gendarmenmarkt und des Gebäudes des ehemaligen Reichstages. Den Abschluss bildet die Auseinandersetzung mit der Architektur der Moderne in den Stadtbezirken Mitte und Prenzlauer Berg (u.a. die Gebrüder Taut, Hans Poelzig, Erich Mendelsohn).

 

 

Ausgewählte Fortbildungen zum Thema "Berlin: Religion - Reformation - Philosophie"

 

 

Thema 4

 

Der Wissenschaftler und Philosoph LEIBNIZ und der Hof zu Berlin

 17. – 19. August, 28. – 30. September, 7. – 9. Dezember 2017

Programm-Schwerpunkte:

Schriftstellerlesung – Renate Feyl „Aussicht auf bleibende Helle. Die Königin und der Philosoph“,

Besichtigung der Wohnräume der Königin Sophie Charlotte im Schloss Charlot-tenburg

Besuch der Humboldt-Box am Lustgarten, Gespräche zur Zukunft des Humboldt-Forums

Sarkophage im Berliner Dom König Friedrich I und Königin Sophie Charlotte (Schlüter)

Der Mathematiker und Universalgelehrte Leibniz (Museum für Verkehr und Technik)

 

 

Thema 6

 

Jüdisches Leben in Berlin

 21. – 23. September, 26. – 28. Oktober, 9. – 11. November 2017, 7. - 10. Dezember

Berlin war im 19. Jahrhundert und bis 1933 eines der Zentren des geistigen Lebens der europäischen Juden. Das Programm führt interessierte Lehrerinnen und Lehrer auf den Spuren dieser bedeutenden Epoche der Kulturgeschichte Berlins und macht sie vertraut mit den aktuellen Entwicklungen der jüdischen Gemeinden Ber­lins. Vorgesehen sind Besuche im Jüdischen Museum, in den Museen in der Rosenthaler Straße 39 und im Centrum Judaicum, eine Führung auf dem Jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee sowie ein Rundgang im sog. "Scheunenviertel". Angeboten werden die Teilnahme am Sabbat-Gottesdienst einer orthodoxen jüdischen Gemeinde mit der Möglichkeit von Gesprächen mit Gemeindemitgliedern sowie eines Zeitzeugengesprächs über die aktuellen Tendenzen der Integration jüdischer Bürger in Berlin.

 

Thema 7

 

Moses Mendelssohn

Termin:

 21. – 23. September, 26. – 28. Oktober, 9. – 11. November 2017

Schwerpunkte:

Ausstellung zur Geschichte des Bankhauses und der Familie Mendelssohn in der Jägerstraße

Große Hamburger Straße - Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde - Rundgang durch das ehemalige "Scheunenviertel" in der Spandauer Vorstadt

Jüdischer Friedhof an der Schönhauser Allee

  

 

 

Thema 9

Naturwissenschaften und Philosophie in Berlin, das Erbe Alexander von Humboldts

                                              24. – 26. August, 21. – 23. September, 19. – 21. Oktober, 23. – 25. November, 28. – 30. Dezember 2017

Interessierten Lehrerinnen und Lehrern wird in diesem Programm fachübergreifend die Möglichkeit geboten, an historisch und aktuell bedeutenden Orten des Zentrums der Stadt Berlin sich mit der Thematik Architekturgeschichte, Karl Friedrich Schinkel und seine Nachfolger und der Entwicklung der Sammlungen in den Berliner Museen auseinanderzusetzen. Dabei wird bei einem Besuch der sog. Humboldtbox die Debatte um die Rekonstruktion des Berliner Schlosses, seiner Integration in die Berliner Museumslandschaft des Stadtzentrums sowie um die Biographie des Naturforschers und Politikers Alexander von Humboldt angeregt - möglicherweise auch als Beitrag zur inhaltlichen Gestaltung von Klassen- und Gruppenfahrten.

 

Thema 10

Geschichte der Naturwissenschaften und Umweltbewusstsein heute

10 – 12. August, 19. – 21. Oktober, 7. – 9. Dezember 2017

Berlin war vom 19. bis Mitte des 20. Jahrhundert eines der internationalen Zentren der naturwissenschaftlichen Forschung; in den Museen und Hochschulen finden sich bedeutende Sammlungsergebnisse von Forschungsreisenden und wissenschaftlichen Expeditionen. Dieses Programm will einige dieser Ergebnisse und Einrichtungen vor allem jenen Lehrerinnen und Lehrern vorstellen, die naturwissenschaftliche Fächer unterrichten, aber sich auch fachübergreifend mit den Anwendungen der Wissenschaften in der modernen Technik beschäftigen, insbesondere im Umweltbereich, in Medizin und Sport.

 

Thema 11

 

Multikulturelles Leben in Berlin

  24. – 26. August, 2. – 4. November 2017

Das Programm ist fachübergreifend an Lehrerinnen und Lehrer gerichtet, die sich für die Debatte um die gesellschaftspolitischen Folgen und Strategien der Migration in Deutschland und Berlin interessieren. Angeboten werden Gespräche mit Politikern, Sozialwissenschaftlern, Vertretern von Religionsgemeinschaften und Organisationen ethnischer Gruppen in Berlin. Vorgesehen sind Rundgänge in Kreuzberg und Besuche einer Moschee, des Kreuzbergmuseums, des Hugenottenmuseums und der französischen Kirche am Gendarmenmarkt, einer Ausstellung der Mendelssohn-Gesellschaft sowie bei Interesse auch der Besuch des Sabbat-Gottesdienstes einer jüdisch-orthodoxen Gemeinde.

 

 

 

Änderungen auf der Grundlage äußerer Einflüsse und Aktualisierungen vorbehalten.

Bei Bedarf und bei einer bestimmten Mindestzahl von Teilnehmern können Teile von Veranstaltungen auch in Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch) durchgeführt werden.

 

Die regulären Veranstaltungen finden von Donnerstag (ca. 17.00 Uhr) bis Samstag (ca. 16.00 Uhr),

Die Teilnehmergebühr ohne Hotelunterbringung beträgt 175 €.

Die Gebühr schließt zwei Tageskarten im öffentlichen Nahverkehr und sämtliche Eintrittsgebühren ein.

Bei Unterbringung durch DENAG (Doppelzimmer im Circus Hostel, Dusche, Frühstück) beträgt die Standardgebühr 285 €.

Adresse: Weinbergsweg 1a, 10119 Berlin im Stadtbezirk Mitte (U-Bahn, Bus und Tram „Rosenthaler Platz“ direkt vor der Tür). Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 55 €.

Möglich ist gegen einen Aufpreis auch die Unterbringung im „CIRCUS HOTEL“ *** oder „AMANO“ *** bzw. „MANI“ *** in der Nähe des Rosenthaler Platzes (Preis pro Person und Nacht etwa 90 €).

 

IMPRESSUM

DENAG Deutsch-Nordamerikanische Gesellschaft für Lehrerfortbildung

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